Bilder – Beton Ciré Workshop

Beton Cire

Workshop Beton Cire München

 

ARCHITEKTEN UND PLANER INFORMATIONEN MSM CREAREV® und MSM+ CREAREV

Allgemein Eigenschaften:
CREAREV, auch bekannt als Beton Ciré, ist ein exklusiver, mineralischer, fugenloser 2-Komponenten Boden- oder Wandbelag. Er ähnelt je nach Verar-beitungsart einer modernen, wolkigen oder rustikalen, marmorierten Oberflä-che in Betonoptik. Durch seine geringe Einbauhöhe von 2 – maximal 6 mm eignet sich dieses Produkt vorzüglich für Renovierungen. MSM und MSM+CREAREV® ist ein hochwertiges Schweizer Produkt, das seit Jahren er-folgreich angewendet und weiterentwickelt wird. Sämtliche Versiegelungspro-dukte im System werden ebenfalls in der Schweiz hergestellt. MSM CREAREV® ist nicht selbstnivellierend, Unebenheiten werden vom Untergrund übernommen, ebenso können beim Einbau kleinere Unebenheiten und Ar-beitsstrukturen entstehen. Dies gehört zur Charakteristik dieses Materials. Auf der Oberfläche ist immer der „Kellenschlag“ des Handwerkers zu sehen und macht diesen mineralischen Spachtelbelag zu einem Unikat.
Durch seine wasserundurchlässigen Eigenschaften eignet sich CREAREV vor-züglich für Nasszellen. Mit über 30 Farben CREAREV MSM und 25 NCS-Farben MSM+ sind der Kreativität praktisch keine Grenzen gesetzt, egal ob Sie den mediterranen oder den urbanen Loftstyle bevorzugen.

Verarbeitung:
Die Produktlinien CREAREV® MSM und MSM+ plus werden von ausgesuch-ten und geschulten Handwerkern in mehreren Arbeitsgängen als Boden- und/oder Wandbelag eingebracht. Die Arbeitsstruktur, je nach Arbeitsweise, bleibt immer sichtbar und macht diesen Belag zu einem Unikat.

Oberflächenbehandlung: Nach dem Einbringen des MSM und MSM+ stehen verschiedene Vergütungen im System zur Verfügung. Die Auswahl reicht vom reinen Porenfüller (nur dekorativ) bis zum 2-Komponenten PU Siegel. Die Ver-siegelungen sollten den Nutzungsanforderungen entsprechend, gemäß Merk-blatt „Mineralische dekorative Spachtelböden“ in Anlehnung an DIN EN 685 gewählt werden.

Pflege:
Je nach Oberflächen Finish wird mit unseren abgestimmten Pflegekonzepten und Reinigungsprodukten einen pflegeleichten Unterhalt gewährleistet. Pflegeanleitung BETON² Stand 10_15

Verkauf:
Die Produkte MSM und MSM+ sind keine Publikumsprodukt und nicht im Bau-stoffhandel erhältlich. CREAREV wird ausschließlich über geschulte Handwerker verarbeitet.

Allgemeine Bedingungen zur Ausführung
Böden:
Untergrund: Aufgrund der niedrigen Eigenelastizität dürfen nur Unterlagen behandelt werden, die ein geringes Dehnungs- und Schwingverhalten aufweisen. Der Untergrund muss fest, sauber, trocken und tragfähig sein, frei von Rück-ständen, Sinter und Trennschichten, Fette, Altanstriche, Staub, usw. sind durch geeignete Maßnahmen zu entfernen: es gelten die SIA / DTU /DIN

Anforderungen: Werte für die Restfeuchtigkeit in CM- % in:
Untergrund                                  CM- ohne Bodenheizung               CM- mit Bodenheizung
Zementestrich                             Max. 2,3 %                                         Max. 1,5 %
Calcium Sulfat Estrich               Max. 0,5 %                                         Max. 0,3 %
Calcium Sulfat Fließestrich      Max. 0,5 %                                         Max. 0,3 %

CREAREV MSM und MSM + dürfen nur auf UB mit Niedertemperatur Bodenheizung eingebracht werden! Bei Bodenheizungen sind die Aufheizprotokolle nach SIA/DTU/DIN Pflicht. Die Bodenheizung sollte 3 Tage vor Arbeitsbeginn abgestellt werden, damit die Bodentemperatur 16 Grad nicht überschreitet.
Crearev MSM ist nicht Riss überbrückend. Gereinigte, angeschliffene Fliesen können durch exzellente Haftungseigenschaften direkt überarbeitet werden. Wir empfehlen bei bestehenden Bodenfliesen eine vorrangige Nivellierspachtelung, um ein eventuelles Durchschimmern des Fugenbildes zu vermeiden.

Leichtbauwände:
Die Fugen müssen bauseits armiert, verspachtelt und geschliffen sein.

Wände:
Müssen bauseits geglättet und nicht sandend sein; vorbereitet wie für einen Anstrich.

Duschen:
Duschen – Zementüberzüge müssen bauseits mindestens in 2 % Gefälle ausgebildet sein und als getrennter Bodenbelag in Verbund mit Bodenablauf oder Wasserrinne ausgeführt sein (beweglicher Teil Unterlagsboden, starrer Bodenablauf). CREAREV MSM und MSM+ ist kein wasserdichtes Produkt im Sinne der SIA / DTU / DIN. Der Verarbeiter/Planer hat dies in der Offerte zu berücksichtigen. Bei Boden- oder Wandbeschichtungen im Nasszonenbereich sind zwingend die üblichen vorrangigen Abdichtarbeiten nach SIA, DIN, DTU (Dichtbänder, Dichtecken, Dichtschlämme, etc.) vorzunehmen.

Einbauhöhe:

Böden und Nasszellen etc. : min. 2 mm – max. 6 mm

Dekorative Mauern/Wände : min. 1 mm – max. 6 mm

Einbau:
Die Bauleitung hat dafür zu sorgen, dass die Bodentemperatur zwischen 8 Grad und 20 Grad liegt. Der Taupunkt ist zu berücksichtigen. Sämtliche Flächen müssen frei von Baumaterial, usw. sein. Ab einer Lufttemperatur von 26° und einer Luftfeuchtigkeit über 75% ist eine Verarbeitung praktisch nicht mehr möglich. Das Einbringen von CREAREV Wand – und Bodenbelägen erfolgt in mehreren Arbeitsetappen, die dazwischenliegenden Trocknungszeiten sind im Bauprogramm zu berücksichtigen.

Trocknungszeiten:
1. Auftrag: 2 bis 24 Stunden / 2. Auftrag: Begehbar nach 24 Stunden. Trocken zum Versiegeln nach 5 bis 7 Tagen (je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit).
CREAREV ist während der Trocknungszeit, von Handwerkern nur beschränkt und nach Absprache mit der Einbaufirma begehbar. Die eingeschränkte Nutzung ist fünf Tage nach der Versieglung erreicht, die Endfestigkeit nach 28 Tagen. Die Bauherrschaft, Architekt, Planer und Bauleitung haben Kenntnis, dass jeder CREAREV immer die Handschrift des Handwerkers trägt und dass dies zur Charakteristik dieses Materials gehört. Die Struktur und Farbe kann je nach klimatischen oder handwerklichen Veränderungen vom Muster abweichen. Der Wand- und Bodenabschluss wird mit einer Hybridmasse abgedichtet und bei Bauten ohne Fußleisten empfehlen wir einen Abschluss mit einer Schlüter Schiene. Die Fugenarbeiten werden von der Einbaufirma oder einer Bauab-dichtungsfirma ausgeführt und sind separat zu offerieren. Nach Fertigstellung des Belags empfiehlt es sich, die Fläche 3 Tage nach der Versiegelung bis zur Baufertigstellung abzudecken.
Achtung:
Niemals Klebebänder auf den Belag /Versiegelung kleben wegen der Weich-macher Wanderung!
Technische Daten:
MSM                                                         MSM+
Druckfestigkeit:       34,4 N/mm² (ca. 280 kg /cm²)        54 N/mm² (ca. 480 kg/cm²) (Mittelwert n. 28 Tagen/Labor)
Haftzugfestigkeit:     2,6 N/mm²                                            1 N/mm² (Mittelwert nach 35 Tagen/Labor)
Biegezugfestigkeit:    8,2 N/mm²                                          11 N/mm² (Mittelwert nach 28 Tagen/Labor)

Produkte im System:

DIN 18032 Abschnitt Gleitsicherheit / Deco-Paint Richtlinie 2004/42/EG / EN 71 Teil III / DIN 53160 / Ö-Norm B 3800 Teil 1, B1, B2 / DIN
4102 Teil 1, B1, Emissionsklasse A (France)

 

Ausführungsbedingungen Mercadier DecoMat Pro  Beton Ciré (DMP)

Produktinformation: DecoMat Pro Beton Ciré (DMP)
1. Allgemeine Ausführungsbedingungen
Untergrund
Boden:
Aufgrund der niedrigen Eigenelastizität dürfen nur Unterlagen behandelt werden, die ein geringes Dehnungs- und Schwingverhalten aufweisen (siehe Punkt 3). Der Untergrund muss fest, sauber, trocken und tragfähig sein. Er muss frei von Rückständen, Sinter- und Trennschichten sein. Fette, Altanstriche, Staub, usw. sind durch geeignete Maßnahmen zu entfernen. Es gelten die SIA / DTU /DIN Anforderungen in der jeweils gültigen Fassung.
Für die Restfeuchtigkeit in CM % in Zement- oder Anhydrit gelten folgende Werte:
Zement Unterboden:
Ohne Bodenheizung: max. 2,3 %.
Mit Bodenheizung: max. 1,5 %.
Anhydrit konventionell (Calzium Sulfate):
Ohne Bodenheizung: max. 0,5 %.
Mit Bodenheizung: max. 0,3 %.
Anhydrit Fliessestrich:
Ohne Bodenheizung: max. 0,5 %.
Mit Bodenheizung: max. 0,3 %.

DMP Beton Ciré darf nur auf Unterboden mit Niedertemperatur – Bodenheizung eingebracht werden!Bei Bodenheizungen sind die Aufheizprotokolle nach SIA /DTU / DIN Pflicht. Die Bodenheizung sollte 3 Tage vor Arbeitsbeginn abgestellt werden, damit die Bodentemperatur 16 Grad nicht überschreitet. DMP Beton Ciré ist nicht Riss überbrückend.

Fliesen:
Durch seine exzellenten Haftungseigenschaften können gereinigte, angeschliffene Fliesen direkt überarbeitet werden. Wir empfehlen bei bestehenden Bodenfliesen eine vorrangige Nivellierspachtelung, um ein eventuelles Durchschimmern des Fugenbildes zu vermeiden (siehe Punkt 3).
Leichtbauwände:
Die Fugen sind bauseits armiert verspachtelt und geschliffen.
Wände:
Wände müssen bauseits geglättet und nicht sandend sein. Sie sollen wie für einen Anstrich vorbereitet sein.
Duschen:
Duschen – Zementüberzüge müssen bauseits mindestens mit 2 % Gefälle ausgebildet sein und als getrennter Bodenbelag in Verbund mit Bodenablauf oder Wasserrinne ausgeführt sein (beweglicher Teil Unterlagsboden, starrer Bodenablauf). DMP Beton Ciré ist kein wasserdichtes Produkt im Sinne der SIA / DTU / DIN. Der
Verarbeiter hat dies in der Offerte zu berücksichtigen und bei Boden- oder Wandbeschichtungen im Nasszonen-bereich die üblichen vorrangigen Abdichtarbeiten nach SIA, DIN, DTU (Dichtbänder, Dichtschlämme, etc.) vorzunehmen.
Einbauhöhe:
Böden und Nasszellen etc.: min. 2mm, max. 4 mm
Dekorative Mauern: min. 1mm
2. Wichtige, zusätzliche Vorbereitungshinweise
Bei Plattenbelag (Boden): Nach gründlichem Entfetten/Neutralisieren grundieren und abquarzen mit dem 2-K
Produkt ASBO-Fix 10. Bei tiefen Fugen empfehlen wir zusätzlich eine Kratzspachtelung zu gebrauchen oder nach dem Grundieren mit einer Spachtelmasse den Boden zu nivellieren, um ein Durchschimmern des Fugenbildes auszuschließen.
Im Nasszonenbereich Bei Boden- oder Wandbeschichtungen im Nasszonenbereich sind die üblichen vorrangigen
Abdichtarbeiten (Dichtbänder, Dichtschlämme, etc.) vorzunehmen (siehe Punkt 1)

3. Verarbeitungshinweise für verschiedene Untergründe im Innenbereich
Sämtliche Untergründe müssen trocken, fest, tragfähig und frei von Wachs, Öl und Staub sein. Verschmutzungen müssen entfernt werden. Vorhandene Risse müssen saniert werden.

4. Technisches Merkblatt
Eigenschaften:
DMP Béton Ciré ist ein exklusiver mineralischer, fugenloser 2 Komponenten Boden- oder Wandbelag. Er ähnelt einem Stucco oder Tadelakt. Durch seine geringe Einbauhöhe von 2-3 mm eignet sich dieses Produkt vorzüglich für Renovierungen. Béton Ciré ist nicht selbstnivellierend, Unebenheiten werden vom Untergrund übernommen. Ebenso können beim Einbau kleinere Unebenheiten und Arbeitsstrukturen entstehen. Dies gehört zur Charakteristik dieses Materials. Auf der Oberfläche ist immer der Kellenschlag des Handwerkers zu sehen, was diesen Belag zu einem Unikat macht.
Einsatzzweck:
Vorzugweise im Innenbereich. Seine wasserdichten (ab 2 mm) Eigenschaften machen DecoMat Pro Béton Ciré zum idealen Boden- oder Wandbelag im ganzen Wohnbereich inkl. Nasszellen. Aufgrund der niedrigen Eigenelastizität dürfen nur Unterlagen behandelt werden, die ein geringes Dehnungs- und Schwingverhalten aufweisen. Der Untergrund muss fest, sauber, trocken und tragfähig. Er muss frei von Rückständen, Sinter- und Trennschichten sein. Fette, Altanstriche, Staub, usw. sind durch geeignete Maßnahmen zu entfernen: Es gelten die SIA / DTU /DIN
Anforderungen.
Aufbau:
‐ Grundierung (welche Grundierung für welchen Untergrund – siehe Punkt 3)
‐ Zwei Schichten Decomat Pro Béton Ciré
‐ Porenfüller
‐ Minimum zwei Aufträge Siegellack
Verarbeitung:
Darauf achten, dass die Luft- und Bodentemperaturen zwischen 8 und 22 Grad liegen und die Luftfeuchtigkeit nicht über 75% liegt. Mischen Sie mit einem niedertourigen Rührwerk die Basis mit dem Harz/Pigment Gemisch. Sehr wichtig ist, dass immer mit dem richtigen Mischverhältnis gearbeitet wird. Nur soviel Material anrühren wie man in 15 Min. verarbeiten kann. Material, das zu stocken anfängt, darf nicht weiter verarbeitet werden.
Wichtig vor jedem Mischen: Das Harz sehr gut aufschütteln, damit sich die Farbpigmente nicht absetzen können!
Erster Auftrag: Die erste Schicht Mörtel wird mit einer Glättekelle aufgetragen. Die Kelle ist in einem 20 Grad Winkel zum Untergrund zu führen.
Zweiter Auftrag: Der zweite Auftrag erfolgt nach 5 bis 24 Stunden. Dieser wird mit einer Stucco-Kelle in kleinen Bewegungen dünn aufgespachtelt. Dieser Auftrag dient dazu, die erste Schicht zu glätten (weitere Hinweise siehe Punkt 6).
Schleifen: 24 Stunden nach dem zweiten Auftrag wird der Belag geschliffen (80-120 Korn)
Wichtig: Vor dem Versiegeln muss der Belag nun mindestens 5 Tage trocknen!
Verbrauch:
Böden und Nasszellen: ca. 4 kg pro m2 = 2mm Einbauhöhe
Dekorative Mauern: ca. 2-3 kg pro m2 = 1mm – 1,5 mm Einbauhöhe
Trocknungszeit:
Erster Auftrag: 5 bis 24 Stunden
Zweiter Auftrag: Begehbar nach 24 Stunden
Trocken zum Versiegeln nach 5 bis 7 Tagen (je nach Temperatur und
Luftfeuchtigkeit).
Voll ausgehärtet nach 28 Tagen
Mischverhältnis:
Das Mischverhältnis Basis und Harz entnehmen Sie dem Beiblatt (siehe Punkt 7).
Topfzeit:
Bei 20 Grad ca. 40 Minuten, ab einer Temperatur von 26 Grad ist ein Verarbeitung
praktisch unmöglich.
Reinigung:
Das Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Werkzeug: Stucco – Kelle aus Inox oder Kunststoff (v.a. bei sehr hellen Tönen).
Lieferform: Kit (Basis und Harz) in Gebindegrößen zu: 13,4kg (Kesselware), 24,1kg (Kesselware)
Druckfestigkeit:
Mittelwert im Labor nach 28 Tagen 34,4 N/mm²; dies ergibt im Objekt ca. 250 bis 290 kg pro cm².
Haftzugfestigkeit:
Mittelwert im Labor nach 35 Tagen: 2,6 N/mm².
Biegezugfestigkeit:
Mittelwert im Labor nach 28 Tagen: 8,2 N/mm².
Lagerfähigkeit:
In den Original-Gebinden kühl und trocken lagern. 9 Monate lagerfähig.
Farbe: Bitte aus der Farbtabelle entnehmen (siehe Punkt 5).Nuancier DMP Total 2013

Transport:
ADR-frei; kein Gefahrengut
R und S Sätze: R 37/38 (Reizt die Atmungsorgane und die Haut); R 41 (Gefahr ernster Augenschäden);
S 2 (Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen); S 26 (Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren); S 39 (Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen); S 46 (Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen); Siehe Sicherheitsdatenblätter.
Hinweis:
Dieses Merkblatt gilt nur als Hinweis und unverbindliche Information. Die vorstehenden Angaben entsprechen dem letzten Stand unserer Erfahrung. Eine Gewähr für den Anwendungsfall sowie eine Haftung schließen wir aus. Dies gilt insbesondere für Mangelfolgeschäden. Eine Haftung durch Beratung unserer Mitarbeiter kann von uns
nicht übernommen werden. Insofern üben unsere Mitarbeiter nur eine unverbindliche Informationstätigkeit aus. Die Bauaufsicht, die Einhaltung der Verarbeitungsrichtlinienund die Beachtung der anerkannten Regeln der Technik liegen ausschließlich beim Verarbeiter, auch dann, wenn unser Mitarbeiter bei der Verarbeitung vor Ort war. Bedingt
durch technische Entwicklungen können Änderungen eintreten. Gültig ist die jeweils neuste Ausgabe dieser Information. In Spezialfällen verlangen Sie bitte eine separate technische Information. Es gelten unsere Allgemeine Bestimmungen.

5. Mischtabelle
Mischverhältnis zwischen Pulver (Basis) und Harz/Pigment Gemisch: Um die optimale Qualität des Endprodukts zu erreichen, wurden die Farben in 3 Gruppen aufgeteilt. Das Mischverhältnis zwischen der Basis und dem Harz wurde den Farbpigmenten und der Basis angepasst!

6. Verarbeitung von Beton Ciré
Wichtig: Das Mischverhältnis Basis (Pulver) und Harz/Pigmente ist immer einzuhalten,
das heißt immer mit einer Waage arbeiten. Das Material wird in zwei Arbeitsgängen aufgetragen. Mit dem ersten Auftrag erreichen Sie die Schichtdicke. Tragen Sie die erste Schicht mit einer Inox-Glättkelle (Stucco-
Werkzeug eignet sich am Besten) auf, vermeiden Sie eine zu regelmäßige Vorgehensweise. Sie müssen darauf achten, dass Sie z.B. nicht in Bahnen von links nach rechts arbeiten, denn die Kellenschläge des ersten Auftrags ergeben den Stucco- bzw. Marmor-Effekt der fertigen Fläche! Arbeiten Sie in einem 20 Grad – Winkel! Nach 5 bis 24 Stunden ist der erste Auftrag soweit getrocknet, um die zweite Schicht aufzutragen. Bei Wänden können Sie den zweiten Auftrag auftragen, sobald der zweite Arbeitsgang den ersten Auftrag nicht mehr „aufreisst“. Der zweite Auftrag wird in kleinen Bewegungen aufgetragen; mit diesem Auftrag glätten Sie die erste Schicht. Es ist darauf
zu achten, dass Sie immer nass in nass arbeiten. Wenn Sie beim zweiten Auftrag die Arbeit unterbrechen, wird dieser Übergang sichtbar bleiben. TIP: Haben Sie beim ersten Auftrag zu große Unebenheiten (Kellenschlag), empfiehlt es
sich, die Fläche vor der zweiten Schicht kurz zu überschleifen. Materialverbrauch: 1ter Auftrag ca. 3,2 kg /m²
2ter Auftrag ca. 0,8 kg /m² Es ist ohne Problem möglich, einen dritten Auftrag zu applizieren.

7. Chronologischer Ablauf
Exaktes Mischen der Basis mit dem Harz/Pigment Gemisch
Sofort Verarbeiten
Auftragen der 1. Schicht Beton Ciré mit einer Inox-Kelle
5 – 24 Stunden trocknen lassen
Auftragen der 2. Schicht Beton Ciré mit einer Inox- oder Plastik-
Kelle
1 Tag trocknen lassen
Schleifen der Fläche mit Schleifpapier oder Schleifnetz mit
80/100/120 Körnung
5 – 7 Tage trocknen lassen
Auftragen der Tiefengrundierung
Mindestens 4 Stunden trocknen lassen
Auftragen der Versiegelung PU (mindestens 2 Aufträge)
Zwischen den Aufträgen 4 – 6 Stunden trocknen lassen
Wichtig: Die versiegelte Fläche ist nach 24 Stunden begehbar. Nach 7 Tagen ist die Versiegelung
vollständig durch getrocknet. Der DMP Béton Ciré hat seine volle Härte, etc. nach 28 Tagen erreicht.
Beachten Sie auch die Merkblätter der einzelnen Versiegelungsprodukte! Die obigen Angaben können je nach Objekt, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, etc. stark variieren.